Der Möbelmarkt über die Hausmessen Oberfranken

15.11.2013

Zu den Herbst-Hausmessen präsentierten 20 Unternehmen aus der Region Oberfranken dem Fachpublikum ihre Neuheiten, Weiterentwicklungen sowie neue Marketingstrategien. Zum Auftakt informierte Christian Dahm, Geschäftsführer des Verbandes der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern über die aktuelle Umsatzentwicklung, über Zukunftsperspektiven und neue Wege der Vermarktung.

Tradition und Innovationskraft

Die oberfränkische Polstermöbelindustrie konnte sich im ersten Halbjahr 2013 besser behaupten als die deutsche Möbelindustrie insgesamt. Gegenüber einem bundesweiten Minus von 4% setzten die Oberfranken – die einen Großteil der Polstermöbel in Deutschland herstellen – lediglich 1,9% weniger um als im Vorjahreszeitraum. Dies ist auch der Wert, den der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie in seiner Auftragsstatistik ermittelt hat, wobei das Minus beim Inlandsgeschäft (–0,9%) deutlich geringer ausfiel als beim Auslandsgeschäft (–5,9%).

Die Gründe für den leichten Rückgang sieht Christian Dahm, Geschäftsführer des Verbandes der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayerns, zum einen in einem sehr starken ersten Halbjahr 2012 mit zum Teil zweistelligen Zuwachsraten. Zum anderen sei die Baukonjunktur aufgrund des langen Winters erst spät angesprungen. „Dadurch kam es zu Verzögerungen bei Hausfertigstellungen, was deutlichen Einfluss auf die Möbelindustrie als letztes Glied der Kette hat.“

Deutlich besser stehen laut Dahm die Vorzeichen für das zweite Halbjahr: „Die konjunkturelle Lage wird sich nach Einschätzung der Unternehmen besonders im vierten Quartal zum Positiven wenden.“ Neben der weiterhin positiven Baukonjunktur geben zusätzliche Faktoren wie die Kauflaune der Konsumenten, niedrige Arbeitslosenzahlen sowie erhebliche Lohnerhöhungen Grund zum Optimismus. „Insgesamt rechnen wir mit einer Stabilisierung der Umsätze der oberfränkischen Polstermöbelhersteller im weiteren Jahresverlauf, so dass wir am Ende ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen dürften“, hofft Dahm.

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Quelle: www.moebelmarkt.de

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